So bleiben Sie in Ihrem Sommer-Hochzeitskleid cool

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Hochzeiten im Sommer können poetisch bis zur Perfektion sein. Die Blumen blühen, die Bäume grünen und Ihre kleinen Verwandten, die noch zur Schule gehen, haben gerade Ferien. Der Sommer ist also die ideale Jahreszeit, um zu heiraten – was man allerdings nicht zwangsläufig vom Wetter behaupten kann.

Jede Braut, die im Sommer geheiratet hat, kann ein Lied singen von verschwitzten Stirnen, gekräuseltem Haar und Schweißflecken unter den Achseln, die das schöne weiße Kleid verunstalten. Trotzdem spricht das natürlich nicht gegen eine Hochzeit im Sommer – denn wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

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Den richtigen Stoff und die richtige Form wählen

Bloß keine Seide! Zwar ist es einer der Lieblingsstoffe für Hochzeiten, doch im Sommer sollten Sie unbedingt die Finger von diesem Edelstoff lassen. Seide heizt die Braut auf und sorgt dafür, dass sie eigentlich nichts lieber will, als ihr Kleid wieder auszuziehen. Auch verfärbt sich Seide schnell, sodass jeder noch so kleine Schweißansatz direkt zu sehen sein wird – und das wollen Sie ja sicher auf keinen Fall.

Wählen Sie lieber einen luftigeren Stoff wie Spitze oder Baumwolle. Meiden Sie schwere Stoffe mit vielen Stickereien, halten Sie es lieber einfach und leicht.

Auch die Länge ist wichtig. Eine Schleppe ist für Hochzeiten im Freien super-unpraktisch, weil Sie damit sicher sein können, Gras, Sand und Steine aufzusammeln und sich Ihr Kleid zu ruinieren. Cocktailkleid-Länge oder sogar ein Mini sind dagegen optimal. Oder tragen Sie einen Rock, der bequemer ist, wenn es Sie später auf die Tanzfläche treibt – und Ihre sonnengebräunten Beine können Sie nebenbei auch noch stolz zeigen.

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Nicht vergessen

Bei der Planung einer Sommerhochzeit dürfen Sie auf keinen Fall andere Dinge vergessen wie die Location und Ihre Haare. Die Feier sollte größtenteils im Inneren stattfinden – möglichst mit Klimaanlage. Sollten Sie draußen feiern, achten Sie darauf, für genügend Schatten zu sorgen. Ihren Friseur sollten Sie bitten, Ihre Frisur dem Wetter anzupassen. Ein Pferdeschwanz kann helfen, damit Sie nicht allzu sehr schwitzen. Locken machen in der Hitze erfahrungsgemäß eher keinen Spaß.

6 Dinge, mit denen Hochzeitsgäste die Braut nerven

Die meisten Paare können ihn gar nicht erwarten, jenen Tag, an dem sie sich ewige Treue bis ans Ende aller Tage schwören. Doch kann die Hochzeitsfeier unendlich viele Überraschungen – und zwar nicht nur positive – bereithalten, die auch die ruhigste Braut verrückt werden lassen. Nicht zu vergessen die Hochzeitsgäste, die man ja nun einmal einladen muss, ohne die die Hochzeit aber auch ganz gut gelungen wäre. Mit den folgenden sechs Dingen können die Gäste der Braut ganz schön auf die Nerven gehen.

 

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  • Die Live-Berichterstattung auf Facebook

Jeder hat irgendeinen Freak in seinem Freundeskreis, der ständig und auf allen sozialen Netzwerken aktiv ist, oder? Twittern, Fotos auf Instagram, und Facebook ja sowieso. Er ist dann auch der Erste, der ein Selfie zusammen mit der Braut schießt und es, noch bevor sie sagen konnte, dass sie eher unvorteilhaft darauf aussieht, auch schon online gestellt hat. Dazu noch eine Verlinkung der Braut und ein hochpathetischer Spruch – fertig ist das Unheil. Alle Welt kann nun das unterbelichtete, leicht verwackelte Frontal-Foto sehen. Dabei haben doch die Eltern der Braut extra diesen teuren Profifotografen engagiert, damit die Fotos so traumhaft schön werden…

  • Die Last-Minute-Zusage

Gäste wissen ja nicht, wie kompliziert es ist, eine Sitzordnung zu erstellen, ohne dass der Onkel neben dem verhassten Cousin sitzen muss. Wenn dann Gäste erst auf den letzten Drücker ihre Teilnahme zusagen – oder gleich ganz unverhofft kommen – ist die ganze Planung hinfällig und alles geht von vorne los.

  • Das Brautjungfer-Kleider-Drama

Wir wissen doch alle, wie schwierig es ist, das perfekte Kleid zu finden, das allen Brautjungfern gefällt. Ja, wirklich allen. Nicht wirklich hilfreich ist es, dass jede Brautjungfer nicht nur ihre eigene Meinung hat, sondern diese auch durchzusetzen versucht. Akzeptieren Sie einfach, dass jegliche Diskussion sinnlos ist und einfach jede anziehen sollte, was sie will.

  • Der Versuch, das Hochzeitspaar betrunken zu machen

Auf einer Hochzeit will sich jeder bestmöglich amüsieren. Klar, dass das nicht ohne Alkohol abläuft. Manche Braut und mancher Bräutigam werden versuchen, weitestgehend darauf zu verzichten, weil sie wissen, dass zu viel Hochprozentiges leicht zu Peinlichkeiten führen kann. Trotzdem gibt es unter den Gästen immer ein paar, die nichts unversucht lassen, um das Paar betrunken zu machen. Stellen Sie sich vor, Sie stehen auf der Bühne vor Hunderten Menschen, von denen Sie die Hälfte gar nicht wirklich kennen, und Ihre Welt verschwimmt im Rausch. Ganz zu schweigen vom Kater nach der Hochzeitsnacht.

  • Der Raub des Fotografen

Eigentlich ist der Fotograf ja engagiert worden, um die schönsten Momente der Hochzeit festzuhalten – Braut und Bräutigam also, die Eltern, das Ja-Wort, die Feier und die Gäste. Und zwar in dieser Reihenfolge. Mancher Gast will das so aber nicht akzeptieren und glaubt, dass die Hochzeit der ideale Zeitpunkt ist, um mal das eigene Profilfoto für Facebook vom Profi auffrischen zu lassen.

  • Der Extra-Gast

Hat die Braut auch wirklich Ihren neuen Freund ausdrücklich mit eingeladen? Oder steht auf der Einladung nur Ihr Name – ohne den Hinweis, dass auch der Anhang willkommen ist? Bringen Sie niemals, wirklich niemals jemanden mit zur Feier, ohne die Braut vorher gefragt zu haben.